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06.03.2019

Junioren D - 6. Meisterschaftsrunde

SC Oensingen Lions - Racoons Herzogenbuchsee 1:10

Im Vorfeld war allen klar: Das wird ein harter Kampf! Die Tabellenanführenden Racoons konnten bisher jeden Match der Saison für sich entscheiden. Mit einem Heimvorteil in der eigenen Halle, hatten die Waschbären aus Herzogenbuchsee auch an diesem Samstag nichts anderes vor. Wir Coaches versuchten unseren Jungs Mut zu machen, motivierten sie, ihre guten Leistungen zu zeigen und sich dem Gegner mit Löwenstärke gegenüberzustellen. Das Kader der Oensinger stellte sich aus zwei 4er-Blöcken und einem 3er-Block zusammen. Widererwarten zeigten sie Stärke, Teamgeist und spielten schöne Spielzüge, bis vor das gegnerische Tor. So dauerte es ganze zehn Minuten, bis das erste Tor fiel, unglücklicherweise war es das unsere. Keine Minute später doppelten die Gegner nach und nochmals 45 Sekundenspäter gleich wieder. Die Löwen wollten ihr Revier aber nicht so schnell durch eine Beschlagnahme von Waschbären verlieren. So kämpfte sich Kevin durch und schoss nur 15 Sekunden später das erste Tor für Oensingen. Bis zur Pause blieb das Zwischenresultat 1:3 bestehen.

Nach einer Trinkpause und einer kleinen Umstellung in den Blöcken 1 und 2 massen sich Löwen und Waschbären nochmals für 20 Minuten. Trotz vieler Torchancen schafften es die Oensinger nicht, den Ball bis ins Tor zu bewegen. Hingegen die Mannschaft aus Herzogenbuchsee, welche sich unsere Lücken in der Defensive zu Nutzen machten. Zwar hatten sie nicht mehr Torchancen als wir, waren aber effizient genug, noch sieben weitere Tore zu schiessen. Das Endresultat war enttäuschend: 1:10. Doch etwas darf dennoch erwähnt werden: Auch wenn es das deutliche Resultat kaum glaubwürdig macht, die Leistung der Oensingen Lions war echt stark.

 

Biel-Seeland - SC Oensingen Lions 5:4

Nach der langen, langen Pause, die mit selbstständigem und freiwilligem «Chügele» auf dem Einspielfeld gefüllt wurde, ging es in die zweite Runde dieses Samstagnachmittags. Wir Trainerinnern zerbrachen uns derweilen den Kopf, wie wir die Blöcke neu zusammenstellen wollen, da wir nicht mehr gleich viele Spieler für den zweiten Match zur Verfügung hatten. Nach langem Grübeln fand sich dann doch eine Lösung…

Zurück zur Spielsituation. Die Unihockeyaner aus Biel hatten noch eine Rechnung aus der Vorrunde mit uns offen, was die Spieler auf beiden Seiten des Spielfelds umso mehr motivierte. Viele Male konnten sich die Lions bis vor das gegnerische Tor hindurchkämpfen. Aber die Bieler waren bereit und blockten ab. Nach neun gespielten Minuten erzielte Kevin das erste Tor, was sich Livio abschaute und kurz darauf zappelte der Ball gleich wieder im Netz. Auch Ivan liess nicht lange auf sich warten und traf die Kiste bald darauf erneut.

Mit einem Smile im Gesicht verliessen wir das Spielfeld für die Pause. Viel musste nicht gesagt werden. Es war klar, wenn wir dieselbe Leistung in der zweiten Halbzeit ebenfalls zeigen, schaffen wir es!

Aber oje. Nach der Pause liessen wir abermals in der Defensive nach und schafften es nach Ballverlust nicht mehr rechtzeitig zurück um abzuwehren. Auch Biel nutze diese Schwäche aus und baute von 0:3 auf 2:3 aus. Den Lions war das natürlich gar nicht recht und sie versuchten ihr Können immer und immer wieder. Livio baute den bleibenden Vorsprung nochmals auf 2:4 aus, doch Biel liess sich das nicht mehr gefallen und schafften den Ausgleich. 4:4 stand bis fast zum Schluss auf der Tafel. Akribisch versuchten beide Teams das letzte gewinnbringende Tor zu schiessen. Einmal kämpften sich die Bieler durch, doch Jens hütete sein Tor, dann waren es wieder die Oensinger, die den Abschluss suchten. Niemand wusste, auf welcher Seite das entscheidende Tor fallen würde oder ob es gar ein Unentschieden sein wird? Kurz vor Abpfiff wurde der Zettel der Resultate-Tafel auf dem Speakerpult dann doch umgedreht, begleitet von grossem Jubel des Teams Biel-Seeland. Mit hängenden Köpfen verliessen die Löwen das Spielfeld. Kaum ein Wort über ihre gute Leistung konnte die Spieler noch aufmuntern, diesen Verlust nahmen sie nicht gerne hin.

Ein Dankeschön geht aber dennoch an die Eltern und Geschwister, die an diesem Samstag – wie an jedem anderen – das ganze Team unterstützt haben. Merci!